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- 1. Pressekonferenz (1)
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- Vorbereitungen (16)
- 17.5.2008: Jordanien Tour, 5. Tag, Amman
- 16.5.2008: Jordanien Tour, 4. Tag, Rückfahrt nach Amman via Wüstenschlößer
- 16.5.2008: Jordanien Tour, 3. Tag, Aqaba und Wadi Rum
- 14.5.2008: Jordanien Tour, 2. Tag, Petra
- 13.5.2008: Jordanien Tour, 1. Tag
- 13.5.2008: Tag 11, Amman, Der Epilog
- 12.5.2008: Tag 10, Damaskus - Amman (Via Wüste)
- 10.5.2008: Tag 9, Krak des Chevalier - Damaskus
- 10.5.2008: Tag 8, Yumurtalik - Krak des Chevalier (W von Homs)
- 9.5.2008: Tag 7, Antalya - Yumurtalik (SÖ von Adana)
Jordanien Tour, 5. Tag, Amman
17.5.2008 von yleveque.
Das Abenteuer ist zu Ende
Nachdem die meisten Teams heute am frühen Morgen nach Deutschland zurückgeflogen sind, gab es für uns kein offizielles Programm, daraus folgte: Amman-Besichtigung. Nach zwei Stunden hatten wir alles gesehen.
Den Nachmittag verbrachten wir mit zahlreichen Versuchen, die Benz kaputtzudriften.
Hat auch wieder nicht geklappt, Danke Peter!
An dieser Stelle möchten wir noch einmal sehr herzlich all unseren Sponsoren danken!
Nach rund 7500 km haben wir heute die Autos wohlerhalten (abgesehen von den Endtöpfen) für den wohltätigen Zweck abgegeben. Sie werden in den kommenden Tagen für die Versteigerung hergerichtet.
Im Laufe der Rallye sind uns die Fahrzeuge sehr ans Herz gewachsen, daher werden wir ihr weiteres Verbleiben, Erlös, Besitzer usw. aufmerksam verfolgen.
Wir möchten auch unseren Blog-Lesern für das aufmerksame Verfolgen und Kommentieren unserer ereignisreichen Reise durch 14 Länder herzlich danken.
Das Karlsruher Team (Matthias Diedrich, Carsten Winkler, Tobias Patzelt, Yves Lévêque) verabschiedet sich hiermit von einem der letzten automobilen Abenteuer der Welt zurück ins „normale Leben“.
PS: Da in den meisten Schurkenstaaten Youtube gesperrt ist, erfolgt die Veröffentlichung unserer besten Videos in einer arabischen Viertelstunde. Ein Gesamtfilm auf DVD ist in Vorbereitung und wird nach Fertigstellung auf Anfrage zum Selbstkostenpreis verschickt.
In Shallah!
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Jordanien Tour, 4. Tag, Rückfahrt nach Amman via Wüstenschlößer
16.5.2008 von yleveque.
Zum Start am Morgen wurden erst einmal mit dem Touri-Busfahrer die Vehikel getauscht.
Busfahrer, mit Blick unter die Haube des Benz: “Oh, I have same engine in bus”
Carsten: “But we have shower!”
Busfahrer: “And I have car-computer.”
Nach der technischen Begutachtung wurden die Motoren im Stand gegenseitig hochgeorgelt. Zum Dank schenkte uns der Busfahrer jedem eine 0,5-Bierdose, die auch gleich gefrühstückt wurde.
So gestärkt ging es mit kaltem Motor auf die Wüsten-Dynamik-Plattform zum morgendlichen Warmdriften.
Entlang der saudi-arabischen Grenze ging es wieder nordwärts. Sehr gut gefallen haben uns die Wegweiser in Richtung Irak. Ein halber Tank wurde verblasen, ohne auch nur einmal Häuser zu sehen. Wir fuhren mehr als doppelt so schnell wie erlaubt, macht aber auch nichts, der Sprit ist ja auch nur halb so teuer.
Auch unsere Gastfahrer, Christoph und Katherina, waren von diesen Fahrbedingungen und unseren Boliden begeistert.
Auf dem Rückweg nach Amman pflasterten viele imposante Wüstenschlößer unseren Weg.
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Jordanien Tour, 3. Tag, Aqaba und Wadi Rum
16.5.2008 von yleveque.
Der Morgen stand zur freien Verfügung. Einige vergnügten sich am Strand und unter Wasser, andere am Hotelpool und wieder andere bei einer Zweimaster-Bootsfahrt mit Schnorcheleinlage und BBQ.
Zu unserer Unterhaltung flog der jordanische König persönlich mit seiner Staffel Kunstflugfiguren über dem Hotelpool.
Zum Dank gab Kessie dem uns ständig begleitenden jordanischen Sicherheitschef eine selbstgedrehte Zigarette aus.
Nachmittags ging es zu Wadi Rum (Jeep-Tour). Die größtmögliche Flachpfeife war unser Fahrer. Vierzig Jeeps standen in Reih und Glied auf einer Düne. Während wir noch zu sechst auf der Ladefläche saßen, stieg der Fahrer aus. Plötzlich rollte der Wagen los, direkt auf eine Felswand zu. Wir retteten uns durch tollkühne Sprünge in den Wüstensand. Der Wagen schlug ein (siehe Foto), Lenkung eine halbe Umdrehung mehr Spiel, “No Problem”, der Wagen wurde erneut kurzgeschlossen, weiter ging’s.
Am Ende der zweistündigen Tour fuhren wir geschlossen im Konvoi zum Beduinen Wüstencamp. Unser Essen wurde landestypisch ausgegraben (spezielle Kochweise) und zu Dudelsack-Klängen verzehrt. Zu später Stunde wurden Matthias Diedrich, Geschäftsführer der Raumfabrik Durlach, und Angela Wipper, Inhaberin TAC Office Marketing, hochoffiziell scheinvermählt. Ob diese Hochzeit auch in Deutschland rechtsgültig, und wie diese steuerlich zu bewerten ist, bleibt unklar.
Gute Nacht!
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Jordanien Tour, 2. Tag, Petra
14.5.2008 von yleveque.
Heute waren wir in Petra und die war ganz schön heiß. Die Bilder sprechen für sich…
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Jordanien Tour, 1. Tag
13.5.2008 von yleveque.
Die in Deutschland akademische Viertelstunde ist übrigens nicht zu vergleichen mit der arabischen. Nach einem sehr frühen Frühstück verbrachten wir den Hauptteil des Vormittages mit Warten. Es ist zwar sehr aufmerksam, daß unser Konvoi von mehreren Polizeifahrzeugen begleitet wird, allerdings läßt die Reisegeschwindigkeit zu wünschen übrig. Ein Ausscheren aus dem Konvoi wurde uns aufgrund der Nähe zu Israel und den vielen militärischen Checkpoints nicht gestattet. Besichtigt wurden Mt. Nebu, Madaba und das Tote Meer. Man kann tatsächlich alle Viere gen Himmel strecken ohne unterzugehen! Schräg parallel zur Drei-Länder-Schurken-Staaten-Grenze ging es vom Toten Meer weg und ein lässiges Winken des Konvoikapitäns signalisierte freie Fahrt. Analog zu den rumänisch-bulgarischen Landstraßen, war jetzt auch hier eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit als auf deutschen Autobahnen fahrbar und wir erreichten relativ bald Aqabar am Roten Meer.
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Tag 11, Amman, Der Epilog
13.5.2008 von yleveque.
Nachdem am Vortag nun die Fahrerfrauen und Christoph eingeflogen wurden, setzten wir unsere glorreiche Fahrt zu Acht fort.
Mehrfaches Falschnavigieren hat uns zurück zum Uniplatz vom Vortag gebracht. Falsche Uni zur falschen Zeit; die Baumpflanzaktion fand woanders statt. Dafür haben wir uns mit den arabischen SportstudentInnen angefreundet. Es wurden Adressen ausgetauscht und Volleyball gespielt.
Nachdem wir ja in der vergangenen Nacht (wie berichtet) unbeabsichtigt mit weit über 100 km/h mehrere Speedbumps genommen hatten, schleifte unser Auspuff-Endtopf der Rennmaschine ein wenig auf dem Boden. Diagnose: Nix mehr zu machen, also weg damit. Es erfolgte eine Notamputation.
Nachmittags erledigten wir die Rollstuhlübergabe am Paraolympic Center in Amman.
Danach fuhren wir zur Siegerehrung, wo es ausgezeichnetes arabisches Essen mit entsprechender landestypischer Unterhaltung gab, und natürlich OHNE Alkohol. Leider konnten wir keinen der vorderen Plätze belegen. Dafür haben wir sehr viel erreicht: Neben Charity standen Völkerverständigung und Spaß bei uns an erster Stelle.
Den Abend ließen wir dann auf dem Sonnendeck des Regency Hotels im 20. Stock ausklingen, und natürlich MIT Alkohol. Vielen Dank an das “Restaurant Mediterrane” in Durlach, hier kam Euer Wein gut zum Einsatz.
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Tag 10, Damaskus - Amman (Via Wüste)
12.5.2008 von yleveque.
Um 07:30 h ging es auf die Strecke nach Amman. Durchschnittsgeschwindigkeit zur Grenze 160 km/h, zu 25 Liter auf 100 km. Ausreise aus Syrien verlief problemlos, die Einreise nach Jordanien aufgrund 150 wartender Rallyeautos und trotz eines engagierten Helfers arg schleppend (zwei Stunden!).
Um Punkt zwölf wurde am Checkpoint “Michel” unser Lösungsbuch abgenommen und die Ankunft der Rollstühle, sowie unser mitgebrachter Wein (15 Flaschen aus 14 Ländern), die Gewürze aus Damaskus und die eingekauften Bäumchen aus Kroatien kontrolliert. Unser Lösungsbuch bekommen wir morgen wieder und werden es dann nach unserer Rückkehr hier als PDF-Dokument veröffentlichen.
Wohlbeflaggt verließen wir den Checkpoint in Polizeieskorte zur Wüstensonderprüfung. Nachdem die gesammelten Flaschen Wein für den Eigenbedarf freigegeben wurden, überreichten wir den Fusel der Konkurrenz zum Probieren, und zwar während der Fahrt. Die guten Tropfen wurden intern konsumiert. Wohlgemerkt in einem Arabischen Land und unter Polizeieskorte.
Voller Euphorie erreichten wir den Schauplatz der Wüstenprüfung, ein ausgetrockneter See; fünf auf ein Kilometer ebene Piste. Die Sonderprüfung bestand aus einem gezeiteten Parcours, zwei Geraden à 2 Kilometer und dem Fahren einer Acht, mit beiden Fahrzeugen gleichzeitig. Man munkelt wir hätten mit Anstand die Bestzeit gefahren. Auf diesem See konnte man übrigens auch prima driften, und auch seine Autos zerhacken. Wir natürlich nicht. Videos all dieser Aktionen stellen wir in Kürze auf Youtube ein.
Dann ging es über eine Steinwüste (unter Polizeischutz mit Blaulicht eskortiert) im Schneckentempo zur Hashemite University zum Erfrischungsgetränk mit “landestypischem” Burger und Hotdog. Hier warteten wir über vier Stunden bis auf die Ankunft auch der allerletzten Teams und kaputten Fahrzeuge. Neben jeder Menge Dosenbier wurden auch die letzten Vorräte aufgebraucht und ein Festmahl auf Gas Kochern gezaubert.
Hollywoodreif auf dem Weg nach Amman in unser Hotel, mit mal wieder zu viel Dampf und ohne Kenntnis der örtlichen Speed-Bump-Beschilderung, übersahen wir folglich auch gleich drei von dieser Sorte. Der erste führte fast zum Take-Off. Trotz großen Knalls und Funkenflugs sind beide Benz immer noch ganz, wir kriegen diese Dinger einfach nicht kaputt.
Angela Wipper (TAC Office) empfang uns an der jordanischen Grenze und nutzte die Gelegenheit für ein Interview mit dem hiesigen Fernsehsender.
Wir wuenschen unseren Muettern alles alles Gute und Liebe zum Muttertag!!!
Viele Gruesse aus Damaskus!!!
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Tag 9, Krak des Chevalier - Damaskus
10.5.2008 von yleveque.
Ein malerischer Sonnenaufgang am Krak des Chevalier stellte sich wie erhofft ein, auch wenn wir etwas Mühe hatten, gegen die Sonne zu fotografieren. Unsere Zimmer hatten Balkone mit sensationellem Blick auf die Burg; und das alles für sensationelle 20,- € pro Zimmer!
Das zweite Foto zeigt übrigens unser Hotel von der Burg aus gesehen.
Nach einer kurzen Besichtigung der Burg ging es weiter in Richtung Damaskus. Das Straßenschild in Richtung Bagdad haben wir leider verpaßt zu fotografieren, aber das in Richtung Libanon haben wir erwischt. Libanon haben wir nun allerdings aufgrund der momentanen Unruhen doch ausgelassen.
Von jetzt auf nachher befanden wir uns in der Halbwüste und kamen auf den langen Geraden flott voran, so flott, daß wir sogar mal unsere Ersatzkanister bemühen mußten, denn mit der Dachbox säuft der Bolide recht ordentlich.
Damaskus selbst ist eine sehr schöne orientalische Stadt. Wir haben auf dem Basar unsere Tagesaufgabe (Gewürzkauf) gelöst und gehen heute zur Abwechslung mal früh schlafen.
Morgen geht es zur Schlußetappe nach Amman und übermorgen ist dann die Siegerehrung!
Was meint Ihr, wie sollen wir das “Sieger-Kamel” denn nennen?
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Tag 8, Yumurtalik - Krak des Chevalier (W von Homs)
10.5.2008 von yleveque.
Nachdem wir uns morgens erst einmal ein Bild unseres Schlafplatzes machten, wo es uns im Dunkeln hinverschlagen hatte, begannen wir den Tag mit Frühsport und anschließendem Nacktbadespaß an unserem Privatstrand. Auch das Stadtmarketing Karlsruhe war quasi mit dabei.
“Liebe Frau Uckele, Sie können diese Bilder wie versprochen für Ihre Öffentlichkeitsarbeit verwenden.”
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur syrischen Grenze, wo wir geschlagene drei Stunden bei den Behörden auf unsere Einreisegenehmigung warteten und fleißig Kilometer zu Fuß sammelten, um von Schalter zu Schalter zu gehen. Das erste Formular war ja noch in Englisch und kostenlos. Die folgenden fünf weder noch!
Danach hieß es wieder Kilometer schrubben, denn unser eigentlich geplantes Tagesziel Damaskus verschob sich aufgrund des morgendlichen Badespaßes und der verlängerten Grenzformalitäten.
Unterwegs begegneten uns viele Einheimische, stets freundlich und hilfsbereit, auch das Team von Desert Deluxe.
Letztlich landeten wir im Krak des Chevaliers und freuen uns zusammen mit dem Blackforrest Team auf den Sonnenaufgang vor der Burg.
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Tag 7, Antalya - Yumurtalik (SÖ von Adana)
9.5.2008 von yleveque.
Nachdem wir ein ausgiebiges Frühstück im Robinson Club noch als Wegzehrung mitgenommen hatten, verabschiedeten wir uns dort und machten uns auf den Weg, unsere nächste Tagesaufgabe abzuarbeiten: Ein Foto in Tarsus vor der Paulus-Kirche.
Die Küstenstraße entpuppte sich als sehr abwechslungsreich und der Fahrspaß kam eindeutig auf seine Kosten. Es wurden in regelmäßigen Etappen sowohl Material als auch Fahrer und Beifahrer beansprucht. Der Geruchsmix aus Gummi, Öl und Benzin unterstrich dieses eindrucksvoll. Die Pausen unterwegs begrenzten wir auf das Nötigste, da die Strecke an der Küste entlang doch mehr Zeit in Anspruch nahm als wir anfänglich gedacht hatten.
So kamen wir auch erst um 22:00 h in Tarsus an, wo wir dann mit den dortigen Eingeborenen Kontakt aufnahmen und einer von ihnen sogar bei Matthias auf dem Beifahrersitz Platz nahm, um uns zur etwas schwer zu findenden Paulus-Kirche hinzuführen.
Danach suchten wir uns einen gemütlichen Platz zum wilden Zelten mit Meerblick, was uns schließlich nach Yumurtalik führte.
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